Gemeinde Schönaich

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Drohende Gasmangellage

Liebe Schönaicherinnen,
liebe Schönaicher,
 
zehn Tage lang war die Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream 1 außer Betrieb. Seit vergangener Woche sind die Wartungsarbeiten abgeschlossen und Deutschland erhält wieder Gaslieferungen aus Russland. Doch noch immer ist die Zulieferung gedrosselt: Gazprom hatte die Liefermenge bereits im Juni auf 40% reduziert. Wie es konkret im Gas-Machtspiel Russlands weitergeht ist unklar. Klar ist jedoch: Die Lage ist ernst. Deutschland ist von russischem Gas abhängig und wenn wir nun nicht gemeinschaftlich entschieden handeln, steuern wir auf einen Energienotstand mit gravierenden Folgen zu.
 
Auch die Inflation der Energiepreise spiegelt diesen sich ankündigenden Notstand bereits wider: Die Kosten für das Heizen mit Gas haben sich im Vergleich zum Vorjahr je nach Anbieter verdreifacht und auch die Strompreise sind stark angestiegen. Preise, die insbesondere einkommensschwache Familien nur schwer bis gar nicht abfedern können. Diese Preisspirale kann laut Bundesnetzagentur nur durch massive Einsparungen gestoppt werden. Je stärker es uns in Deutschland gelingt, den privaten und industriellen Gasverbrauch zu reduzieren, desto eher haben wir eine Chance, einer weiteren Energiepreisinflation entgegenzuwirken und sicherzustellen, dass wir auch in den kalten Monaten über genügend Gas verfügen.
 
Auch wenn die heißen Sommertemperaturen die Gedanken an den zukünftigen Heizbedarf schnell zur Seite drängen, ist es bereits heute wichtig, den Energieverbrauch zu reduzieren, Sei es hinsichtlich der Nutzung von Gas, aber auch anderer Energiequellen wie Strom. Denn je schneller wir handeln, desto mehr sparen wir ein.
 
Als Gemeinde werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, um eine Gasmangellage zu vermeiden und arbeiten derzeit an der Planung kurzfristig umsetzbarer Energiesparmaßnahmen.


Aufgrund der aktuellen Lage bitte ich Sie, liebe Schönaicherinnen und Schönaicher, zudem auch darum, Ihren persönlichen Energieverbrauch kritisch zu prüfen und wo möglich einzuschränken. Ich bin mir sicher, dass jeder von uns einen Ansatz zum Sparen finden wird. Impulse möchten wir Ihnen in den kommenden Wochen hier in unserem Amtsblatt geben, in dem wir von nun an regelmäßig Energiespartipps veröffentlichen, Bitte machen auch Sie mit! Denn Energiesparen spart Geld und jede Kilowattstunde, die wir heute nicht verbrauchen, sichert unsere Versorgung im Winter.
 
Ich danke Ihnen für Ihr Mitwirken,
 
 
Ihre Anna Walther
 
 
 

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