Gemeinde Schönaich

Seitenbereiche

Navigation

Volltextsuche

Seiteninhalt

Kindergarten Hasenbühl

Träger des Kindergartens Hasenbühl ist die Gemeinde Schönaich. Der Kindergarten Hasenbühl ist zweigruppig. Hier werden Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt betreut.  

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag:                            07:15 Uhr  bis 13:45 Uhr
Freitag:                                                         07:15 Uhr  bis 13:00 Uhr

Schließzeiten:
Der Kindergarten ist in der Regel an 22 Tagen im Jahr geschlossen.

Gebühren: siehe Elternbeitrag

Anzahl der Plätze: 50 Plätze

Anmeldung:
Die Anmeldung für einen Kindergartenplatz erfolgt im Rathaus, Ansprechpartnerin für die Platzvergabe ist Frau Senger. Bevor das Kind im Kindergarten aufgenommen wird, findet ein Aufnahmegespräch statt.

Im Aufnahmegespräch werden folgende Punkte besprochen:

·         Die Aufnahme eines Kindes erfordert ein planvolles Vorgehen und viele Absprachen zwischen den Eltern und der Kindertageseinrichtung. (Aufnahmeverfahren)

·         Die Eltern und das Kind lernen die Räumlichkeiten und die Bezugserzieher/in kennen. (Hausführung)

·         Weitere Inhalte des Gespräches sind die Erziehungsziele der Einrichtung und deren Vermittlung, sowie Informationen über den Tages- und Wochenablauf.

·         Beim Aufnahmegespräch weist die Erzieher/in auf die Wichtigkeit einer schrittweisen Eingewöhnung hin und bespricht diese mit den Eltern. (Eingewöhnung)

Am Tag der offenen Tür haben die Eltern die Möglichkeit sich unsere Einrichtung anzuschauen. Dieser findet meist vor der Anmeldefrist statt. Im Gemeindeblatt wird rechtzeitig der Termin veröffentlicht.

Eingewöhnung:
Im Kindergarten Hasenbühl finden die Eingewöhnungen angelehnt am Berliner Eingewöhnungsmodell statt. Das Berliner Eingewöhnungsmodell sieht fünf Phasen der Eingewöhnung vor. Die Phasen können je nach Kind verlängert oder verkürzt werden.

In der Eingewöhnungsphase streben wir an, eine Beziehung zur „neuen Bezugsperson“ aufzubauen. Dies geschieht in Anwesenheit eines Elternteils in der Gruppe. Das Kind erfährt hierdurch Sicherheit und die Erzieher/in kann im Gespräch viel über die Gewohnheiten und Bedürfnisse des Kindes, aber auch der Eltern erfahren. Für diese Phase sollten die Eltern genügend Zeit einplanen. Hilfreich ist es, wenn in den ersten Tagen ein immer wiederkehrender und somit vertrauter Rhythmus entsteht. Die Dauer der Besuche des Kindes wird im Verlauf der Eingewöhnungszeit allmählich gesteigert. Nachdem das Kind die neue Umgebung besser kennen gelernt hat, wird der Elternteil die Gruppe zunächst für kurze, später für immer längere Zeiträume verlassen. Die Zeiten mit und ohne Eltern orientieren sich an den Bedürfnissen des Kindes

Sie als Eltern nehmen in der Eingewöhnung eine große Rolle ein. Deshalb ist es unser großes Anliegen, die Eingewöhnung mit den Eltern gemeinsam zu gestalten und umzusetzen. Die Erfahrungen zeigen, dass sie als Eltern die Basis der Eingewöhnung sind.

Mittagessen:
Wir bieten täglich ein warmes, abwechslungsreiches und kindgerechtes Mittagessen an, welches flexibel in Anspruch genommen werden kann.

Krankheitsfall:
Kinder, die an ansteckenden Krankheiten leiden oder bei denen der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit besteht, dürfen das Kinderhaus erst wieder besuchen oder an Veranstaltungen des Kinderhauses teilnehmen, wenn nach dem Befund des behandelnden Arztes oder des Gesundheitsamtes eine Weiterverbreitung der Krankheit durch sie nicht mehr zu befürchten ist.

Über eine ansteckende Krankheit des Kindes oder der Familienmitglieder muss die Hausleitung des Kinderhauses sofort unterrichtet werden.

Tagesablauf:
Der Tagesablauf unterteilt sich in gezielte, von den Erzieher/innen angeleitete Förderangebote und das freie Spiel. Täglich finden verlässliche Bildungsangebote statt, die sich am Alter, am Entwicklungsstand und an besonderen Themen orientieren. Wir richten uns an den Bildungsangeboten: Ästhetische Kunst, Medienpädagogik, Experimente, Bewegung, Gesundheit, Ernährung und Umwelt. Spezielle Förderangebote finden 2x in der Woche statt. Diese werden durch die Musikpädagogin über SBS (Singen-Bewegen-Sprechen) und eine Erzieherin über ISF+ (Intensive Sprachförderung) in einer Kleingruppe praktiziert und umgesetzt.

Natur- als auch Umwelterfahrungen sammeln die Kinder während der Wald- und Spaziertage, sowie auf den regelmäßigen Ausflügen. 

Uhrzeit

Aktivität

     07.15Uhr - 09.00Uhr

Bringzeit

     09.00Uhr - 09.45Uhr

Gemeinsames Frühstück

     10.00Uhr - 11:00Uhr

Freispiel/gezielte Angebote:

Bildungsangebote, SBS, Bewegung in der Turnhalle, Schulstunde für die Maxis, gezielte Sprachförderung

     11.00Uhr - 11.45Uhr

Gemeinsames Morgenkreis

     11.45Uhr - 13.45Uhr

Mittagessen / Aufenthalt im Garten

Ab 12.00Uhr -13:45Uhr

Abholzeit

Konzeption des Kindergartens Hasenbühl:
Die pädagogische Konzeption des Kindergartens kann auf Anfrage bei der Hausleitung zur Verfügung gestellt werden. 

Konzeptionelle Grundhaltung: 

Bild vom Kind
Wir sehen das Kind als Akteur seiner Entwicklung, der sich im selbsttätigen Prozess mit seiner Umwelt auseinandersetzt und so sein eigenes Bild der Welt entwickelt. Die Wissensvermittlung vollzieht sich, indem Kinder ihre Bildungsprozesse selbst aktiv gestalten und sich so „ihr“ eigenes Bild von der Welt aneignen. Das Kind erschließt sich seine Welt aktiv mit allen Sinnen, vor allem aber durch Bewegung.

Konzeption
In unserem Kindergarten wird nach dem Situationsorientiertem Ansatz gearbeitet. Das Ziel des Situationsorientierten Ansatzes besteht darin, die Kinder aktiv in ihren Selbstbildungsprozessen zu unterstützen und zu begleiten, damit diese ihre Selbst-, Sach-, und Sozialkompetenz auf- und ausbauen. Gleichzeitig geht es darum, die Ressourcen der Kinder zu wecken, um sie in den verschiedenen Entwicklungsbereichen zu fördern. Praktisch bedeutet dies, die nachhaltige Entwicklung der Selbstständigkeit der Kinder, ihre Autonomie, ihre Partizipationsaktivität und ihr soziales Verhalten auf der Grundlage eines werteorientierten Verhaltens zu unterstützen.

Wir arbeiten nach einem offenen Konzept mit Stammgruppen, d. h. die  Räumlichkeiten sind als Funktionsräume eingerichtet,  in denen die Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstandes und Interesses gefördert werden und sich weiterentwickeln können. In ihrer Stammgruppe haben die Kinder trotzdem die Möglichkeiten in einem geschützten Rahmen zu bleiben. 

Unsere Arbeit basiert auf den Grundlagen des Orientierungsplans von Baden-Württemberg. 

Inhaltliche Schwerpunkte unserer Arbeit 

Freispiel
Während des freien Spiels entscheiden die Kinder weitgehend selbst:

  • womit sie spielen
  • wo sie spielen
  • wie sie spielen
  • mit wem sie spielen
  • wann und wie lange sie spielen.

In unserem Kindergarten haben die Kinder die Möglichkeit während der Freispielzeit die Spielbereiche der gesamten Einrichtung gleichermaßen zu nutzen. Hierbei laden die Funktionsräume, wie die Puppenecke, das Bau- und Spielezimmer, das Musikzimmer, die Bewegungsräume, das Kissenzimmer  und der Flur zum Spielen ein. Der Schwerpunkt liegt in der Selbsterkenntnis der eigenen Bedürfnisse.

Bewegung
Bewegung fördert die Entwicklung von Kindern. Bewegung und körperliche Aktivität spielen eine unumstritten wichtige Rolle. Besonders für Kinder: Sie entdecken die Welt in und durch Bewegung. Bewegung trägt erheblich zu einer gesunden körperlichen, geistigen und psychosozialen Entwicklung der Kinder bei. Aus diesem Grund streben wir in unserer Einrichtung an, dieses Bedürfnis nach Bewegung zu fördern, indem wir einen Rahmen an unterschiedlichen Bewegungsmöglichkeiten den Kindern zur Verfügung stellen. Mit den Maxi-Kindern gehen wir einmal in der Woche in die Gemeindehalle. Alle anderen Kinder haben die Möglichkeit im „Flur der Einrichtung“ Bewegung zu erleben.

Sprachförderung:
Sprache ist das Tor zu Welt.
Eine gute Sprachbildung ist für alle Kinder von zentraler Bedeutung.
Sprache hilft den Kindern, Kontakte zu ihrer nahen und weiteren Umwelt zu knüpfen.
Sie brauchen sie, um Zusammenhänge zu erfassen, um Handlungen zu planen und um Wünsche, Gedanken und Gefühle auszudrücken. Daher unterstützen und fördern wir, im Rahmen des Projekts SBS (Singen-Bewegen-Sprechen), eine musikalische Fördermaßnahme, die Sprache der Kinder in unserer Einrichtung. SBS ist ein Förderweg von „SPATZ“, mit dem Sprachfördermaßnahmen in Kindertageseinrichtungen durch das Land Baden-Württemberg gefördert und finanziert werden. Zusätzlich zu dieser Maßnahme findet im Rahmen von ISF+ (intensive Sprachförderung), eine weitere Sprachfördermaßnahme im Kindergarten statt. Hierbei unterstützt unsere Sprachfördererzieherin in Kleingruppen Kinder mit intensivem Sprachförderbedarf in ihrer Sprachentwicklung.

Portfolio
Wir legen großen Wert auf die Bildungsdokumentation. Diese findet in Form eines Portfolios statt. Das Portfolio ist ein systemisch und individuell angelegter Ordner von Produkten im Kindergarten und zu Hause. Im Fokus steht der Selbstbildungsprozess des einzelnen Kindes, sein Charakter, seine Ideen und seine individuellen Kompetenzen und Lernfortschritte.

Bildungsangebote
Unter „Projektarbeit“ verstehen wir die Arbeit an einem Thema, über einen längeren Zeitraum, mit der ganzheitlichen Förderung aller Sinne. Hierbei beschäftigen sich die Kinder in einer Kleingruppe im geschlossenen Rahmen. Diese Bildungsangebote finden 1x wöchentlich statt.

Schulübergang
Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist einer der ersten großen Schritte Ihres Kindes auf dem Weg in die Welt der Erwachsenen. Da der Übergang für jedes Kind mit besonderen Herausforderungen verbunden ist, kooperieren wir mit der Grundschule Schönaich. Damit der Grundstein für eine schöne Schulzeit gelegt wird, bereiten wir die Kinder auf die Schule vor. Die MAXI-Kinder gehen einmal in der Woche im Rahmen unserer Schulstunde in die Schule:

·         sie erleben das Klassenzimmer,

·         machen sich vertraut mit dem Schulgebäude,

·         sie erleben die Situation in der großen Pause

·         sie erfahren eine Schulstunde mit ihren Bezugserzieher/innen.

Elternarbeit:
Eine erfolgreiche Kindergartenarbeit setzt eine offene und lebendige Elternarbeit voraus. Das ist nur möglich, wenn Eltern und Erzieher/innen im vertrauensvollen, wechselseitigen Kontakt zueinander stehen. Wir wünschen uns Engagement und Interesse der Eltern, aber auch konstruktive Kritik, die uns neue Impulse für die Arbeit geben kann und die letztlich den Kindern zugutekommt.

Formen unserer Elternarbeit:

·         Aufnahmetag für neue Eltern und ihre Kinder; Anmeldung/Aufnahmegespräch,

·         Elternabende, vom Kindergarten organisiert oder in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Institutionen wie z. B. dem heilpädagogischen Fachdienst;

·         Entwicklungsgespräche, Eingewöhnungsgespräche und Abschlussgespräche

nach terminlicher Absprache;

·         kurze Gespräche und gegenseitiger Austausch (so genannte „Tür- und Angelgespräche“);

·         Eltern-Cafés / Elternbastelnachmittage (mit oder ohne Kinder);

·         Feste im Jahreslauf, zum Beispiel Weihnachtsfeier, Sommerfest, Lichterfest etc.

Kooperationspartner:
Als öffentliche Einrichtung haben wir Kontakt zu folgenden Institutionen:

  • Rathaus bzw. der Träger
  • Heilpädagogischer Fachdienst
  • Sprachheilzentrum
  • Gesundheitsamt
  • Grund- und Förderschule
  • andere Kindergärten der Umgebung
  • Jugendamt
  • Mediothek
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Musik- und Werkschule

Weitere Informationen

Kontakt Kindergarten Hasenbühl

Hausleitung: Frau Embiye Houssein-Oglu
Bühlstraße 20
71101 Schönaich
Fon: 07031 4928504

E-Mail schreiben