Gemeinde Schönaich

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Kinderhaus Schönaich (Ganztagesbetreuung und Kindergartengruppe)

Der Träger des Kinderhauses ist die Gemeinde Schönaich. Unsere Einrichtung liegt zentral in unmittelbarer Nähe des Ortskerns. Die direkte Nachbarschaft mit der Kunst- und Werkschule sowie der Mediothek bietet den Kindern viele fördernde Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

 

Öffnungszeiten:

Kindergartengruppe:

Montag bis Freitag:             07.15 Uhr – 13.45 Uhr

Ganztagesgruppe:

Montag bis Donnerstag:     06.30 Uhr – 17.00 Uhr

Freitag:                               06.30 Uhr – 16.00 Uhr

 

Schließzeiten:

22 Tage im Jahr und ein pädagogischer Tag

 

Gebühren für die Einrichtung:

siehe Elternbeiträge

 

Anzahl der Gruppen und der Betreuungsplätze:

2 Gruppen:

20 Plätze in der Ganztagesgruppe

25 Plätze in der Kindergartengruppe

 

Alter der Kinder:

3 Jahre bis zum Schuleintritt

 

Anmeldeverfahren:

Kindergartengruppe:

Im Frühjahr finden in allen Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Schönaich Informationsnachmittage statt. Die dafür vorgesehenen Termine werden im Mitteilungsblatt veröffentlicht. Die Eltern bekommen die Möglichkeit, einen Einblick in die pädagogische Arbeit der Einrichtungen zu gewinnen. Die Anmeldung erfolgt im Rathaus. Anmeldungen nimmt Frau Senger, Telefon: 07031/639-27.

Vor der geplanten Aufnahme der Kinder in die Kindergartengruppe des Kinderhauses nehmen die Eltern Kontakt mit der Einrichtung auf, um einen Termin für das Aufnahmegespräch zu vereinbaren. Die Eingewöhnung der Kinder beginnt mit dem Tag der geplanten Aufnahme.

Ganztagesgruppe:

Für die Ganztagesgruppe gibt es aufgrund der hohen Nachfrage eine Vormerkliste. Für die Vormerkung nehmen Kontakt mit dem Rathaus, Frau Senger auf. Erst wenn feststeht, dass es einen freien Platz für Ihr Kind gibt, erhalten Sie die Zusage. Vor der geplanten Aufnahme ins Kinderhaus setzen sich die Eltern mit der Einrichtung in Verbindung, um einen Termin für das Aufnahmegespräch zu vereinbaren. Die Eingewöhnung der Kinder beginnt mit dem Tag der Aufnahme.

 

 

Eingewöhnung:

Unsere Form der Eingewöhnung orientiert sich am Berliner Eingewöhnungsmodell. Das Berliner Eingewöhnungsmodell ist ein pädagogisches Konzept, das den Kindern Zeit gibt, sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen und eine Bindungsbeziehung zum/zur Erzieher/in zu knüpfen. Wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist die Einbeziehung eines Elternteils in den Eingewöhnungsprozess. Die Eingewöhnungsdauer ist sehr individuell und orientiert sich am Verhalten des Kindes. Meist beträgt sie zwischen einer und drei Wochen. Die Eingewöhnungsphase ist dann beendet, wenn das Kind eine Bindung zum/zur Erzieher/in aufbauen konnte und wenn der/die Erzieher/in das Kind trösten kann.

 

Mittagessen:
Wir bieten täglich ein warmes, abwechslungsreiches und kindgerechtes Mittagessen an, welches flexibel in Anspruch genommen werden kann.

Krankheitsfall:
Kinder, die an ansteckenden Krankheiten leiden oder bei denen der Verdacht auf eine ansteckende Krankheit besteht, dürfen das Kinderhaus erst wieder besuchen oder an Veranstaltungen des Kinderhauses teilnehmen, wenn nach dem Befund des behandelnden Arztes oder des Gesundheitsamtes eine Weiterverbreitung der Krankheit durch sie nicht mehr zu befürchten ist.

Über eine ansteckende Krankheit des Kindes oder der Familienmitglieder muss die Hausleitung des Kinderhauses sofort unterrichtet werden.

Tagesablauf:

Kindergartengruppe:

07:15 Uhr - 11.30 Uhr: Ankommen, Begrüßung, Freispiel, gezielte Beschäftigungen, freies Vesper, Morgenkreis, Projektarbeit, Spiel im Freien, Außenaktivitäten

11.30 Uhr - 12.00 Uhr: Mittagessen für die Kinder, die angemeldet sind, freies Vesper, Freispiel, Spiel im Freien

12.00 Uhr - 13.45 Uhr: Freispiel, Aufenthalt im Garten, flexible Abholung, Verabschiedung

Ganztagesgruppe:

06.30 Uhr - 12.00 Uhr: Ankommen, Begrüßung, Freispiel, gezielte Angebote, freies Vesper, Gesprächsrunde/Morgenkreis, Projektarbeit, Spiel im Freien, Außenaktivitäten

12.00 Uhr - 12.30 Uhr: Mittagessen

12.30 Uhr - 17.00 Uhr: Zahnpflege, Mittagsschlaf/Mittagsruhe, Nachtisch, Freispiel, gezielte Beschäftigungen, Spiel im Freien, Außenaktivitäten, flexible Abholung (ab 15.00 Uhr), Verabschiedung

Konzeption des Kinderhauses:
Die pädagogische Konzeption des Kinderhauses kann auf Anfrage bei der Hausleitung zur Verfügung gestellt werden.

Pädagogisches Konzept:
Der situationsorientierte Ansatz spiegelt sich in der Bildungs- und Erziehungsarbeit des Kinderhauses wider. Wir sind für alle Kinder da, ungeachtet ihrer kulturellen, sozialen und religiösen Herkunft. Im Lernprozess bekommen die Kinder bei uns ihr Recht auf Selbstbestimmung der Inhalte, die mit unserer Begleitung und Unterstützung umgesetzt werden. Wir beobachten und dokumentieren die individuellen Entwicklungsschritte jedes Kindes in einem persönlichen Bildungsbuch (Portfolio). In enger und intensiver Erziehungspartnerschaft mit den Eltern besprechen wir die Entwicklung ihres Kindes und erarbeiten gemeinsam weitere Förderungsmöglichkeiten. Gleichzeitig muss jedem Kind bewusst werden, dass es ein einzelner Teil in einer Gemeinschaft ist, in der es gilt, anstehende Aufgaben gemeinsam zu lösen, Rücksicht auf die anderen Kinder zu nehmen und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Altersmischung von 3 bis 6 Jahren ermöglicht den Kindern, in geborgener und wertschätzender Umgebung mit vertrauten Kindern und Erziehern/innen familienergänzend zu leben und zu lernen. Die Kinder unterschiedlichen Alters profitieren von ihren Fähigkeiten und Erfahrungen. In teilweise offener und gruppenübergreifender Arbeit verschaffen wir den Kindern Zugang zu anregungsreichen Realsituationen, in denen sie agieren können. Wir geben den Kindern die Möglichkeit, sich zu selbstbewussten und aktiven Menschen zu entwickeln.

Inhaltliche Schwerpunkte:

Ausflüge: Wir legen großen Wert darauf, die Experten in die Lernangebote mit einzubeziehen. Auf diese Weise lernen die Kinder das reale Leben kennen. Öffentliche Einrichtungen, Schulen, Museen, Theater, Wald, Handwerker und vieles mehr gehören regelmäßig zum Programm unserer Einrichtung. Unterschiedliche Veranstaltungen werden zum Anlass genommen, um am öffentlichen Leben teilzunehmen und den Kindern zahlreiche Erfahrungen zu ermöglichen.

Bewegungstag: Im Bewegungsraum, in der Turnhalle, beim Spazieren oder Wandern erwerben die Kinder wöchentlich Wissen über ihren Körper und dessen Fähigkeiten. Sie erweitern ihre fein- und grobmotorischen Fertigkeiten, schulen ihre Ausdauer und Kondition.

Frühstück: Täglich bieten wir den Kindern die Möglichkeit, ihr von zu Hause mitgebrachtes Essen während des Freispiels zu verzehren. Die Kinder bestimmen, mit wem, zu welcher Uhrzeit und wie lange sie essen.

Funktionsecken: Entsprechend ausgestattete Spielbereiche, z. B. unsere große Bau- und Konstruktionsecke oder die Werkecke, die mit breiter Palette an Werkzeugen zum kreativen Arbeiten einlädt, ermöglichen es den Kindern, spielerisch zu lernen, gezielte Erfahrungen zu sammeln und zu vertiefen.

Hygiene: Zum festen Bestandteil des Kindergartenalltags gehört auch die Zahnprophylaxe. Einmal im Jahr überprüft die Zahnärztin/der Zahnarzt mit Einverständnis der Eltern die Zahngesundheit der Kinder. Das Angebot der täglichen Zahnpflege in der Einrichtung unterstützt diese Zielsetzung.

Morgenkreis/Gesprächskreis: Jeden Morgen treffen sich die Kinder, um miteinander zu musizieren, zu singen, verschiedenen Bilderbüchern oder Märchen zuzuhören, Vorgefallenes oder Anstehendes zu besprechen und auszudiskutieren. Die Kinder lernen die anderen Gruppenmitglieder besser kennen, sie hören den anderen zu, vertreten ihren individuellen Standpunkt innerhalb der Gruppe, erwerben neues Wissen und nehmen sich als Teil der Gemeinschaft wahr.

Projektarbeit: Die durchgeführten Projekte gehen von einem bestimmten Thema, einer Idee, einer konkreten Situation aus und können sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Die Themenstellung ergibt sich aus dem unmittelbaren Alltag der Kinder. Der Verlauf der Beschäftigungen wird mit unserer Begleitung von den Kindern bestimmt. Die Planung ist sehr flexibel und den aktuellen Bedürfnissen und Vorstellungen der Kinder angepasst.

Wald und Natur: Es finden Waldbesuche und Spaziergänge statt. Die Kinder erleben aktiv die Natur, indem sie experimentieren, erforschen und ausprobieren.

Kooperation mit der Grundschule: Um den Übergang in die Grundschule zu erleichtern, arbeiten wir eng mit der Kooperationslehrerin zusammen. Gegenseitiger Austausch ermöglicht die gezielte Förderung der individuellen Entwicklungsprozesse der Kinder. Um die Orientierung der Kinder in der fremden Umgebung zu erleichtern, besuchen wir ein paar Monate vor der Einschulung wöchentlich die Grundschule. Innerhalb einer Gruppe werden in Schulräumlichkeiten gemeinsam Aufgaben bewältigt und spielerisch die Angst vor neuen Herausforderungen abgebaut.

Sprachförderung: Wöchentlich arbeitet eine Musiklehrerin unserer Musikschule Schönaich im Rahmen des Projektes: „Singen-Bewegen-Sprechen“ (SBS) mit den Kindern zusammen. Mit viel Begeisterung lernen sie Reime und Lieder, genießen das gemeinsame Singen und Musizieren, empfinden Freude an rhythmischen Bewegungen.

Elternarbeit:

Der regelmäßige Austausch ist ein bedeutender Baustein in der sich ergänzenden Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern. Die Aufnahmegespräche werden nach telefonischer Absprache durchgeführt. Wir nehmen uns Zeit, die Eltern über die pädagogische Arbeit unserer Einrichtung und den Tagesablauf ausführlich zu informieren. Die Eltern und die neuen Kinder lernen das Kinderhaus mit seinen Räumlichkeiten kennen.

Die Eingewöhnungszeit ist bei uns sehr individuell gestaltet. Wir legen sehr großen Wert darauf, dass sich die Eltern und die Kinder wohlfühlen und voneinander mit sehr gutem Gefühl loslassen können.

Die Tür- und Angelgespräche finden täglich in der Bring- und Abholsituation statt. Die Eltern können uns wichtige Ereignisse oder Termine mitteilen. Sie werden auch von uns über Erlebnisse, Geschehnisse und Vorkommnisse informiert.

Jährlich führen wir vereinbarte Entwicklungsgespräche, die dem Austausch von Entwicklungsschritten, Stärken und Interessen der Kinder dienen. Wünsche und Erwartungen der Gesprächspartner finden dort auch ihren Platz.

Ebenso wird mit unterschiedlichen Aktivitäten, z. B. Elternabenden, Kaffeenachmittagen, Festen, gemeinsamen Ausflügen eine vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit mit den Familien gepflegt.

Kooperationspartner:
In Absprache mit den Erziehungsberechtigten arbeiten wir vertrauensvoll mit anderen Fachkräften zusammen, die die Bildungs- und Entwicklungsprozesse der Kinder aktiv unterstützen. Dazu gehören verschiedene Beratungsstellen im Kreis Böblingen z. B. Heilpädagogischer Fachdienst, Thamar, Erziehung- und Beratungsstellen.

Weitere Informationen

Kontakt Kinderhaus Schönaich

Hausleitung: Frau Kubon
Schulstraße 8
71101 Schönaich
Fon: 07031 77846590

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